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Unser Windradprojekt 

Damit das Windrad gut im Wind liegt wird hier noch fein eingestellt Im linken Bild (zum Vergrößern "draufklicken") seht Ihr die zweiachsige Ausführung unseres Windradträgers. Dies war nötig, da am zukünftigen Windradstandort auf dem Dach des Gebäude 7 sich die Windverhältnisse ständig ändern. So kann die Windnachführung die Konstruktion sowohl horizontal wie auch vertikal ausrichten. Wir waren alle recht erstaunt wie gut dies in unserem Testlauf auf dem Dach funktionierte.



Die Windnachführung Das rechte Bild zeigt die Flügelkonstruktion der Windnachführung. Diese hat die Aufgabe das Windrad optimal in der Windhauptrichtung zu halten. Da die Windradträgerstange zweiachsig gelagert ist (linkes Bild), muß die Flügelfläche so groß sein, daß das entstehende Moment um die Achsen (horizontal/vertikal) zur Ausrichtung reicht. Nun stellte sich uns die Frage wie man das durch den Wind generierte Moment berechnen soll. Nach Erkennen der Komplexität des Problems wurden einige vereinfachende Annahmen für die Berechnungen getroffen um hier ansetzten zu können. Wie wir sahen, funktionierte die Windnachführung ausgesprochen gut (Man muß also nicht immer alle Details kennen ;-) ). Weitere Konstruktionsdetails findet Ihr hier.



ProjektE Mannschaft fast komplett Das linke Bild zeigt wie Rene noch an der Verschraubung des Mastens Hand anlegt, nach dem wir diesen samt Windrad für den ersten Probelauf aufgestellt haben. Die Windgeschwindigkeiten waren wohl um 4 m/s und somit sehr gut für die Bewertung der Konstruktion während des Testlaufs. Es war erstaunlich, wie agil sich die Windradträgerachse im Wind ausrichtete, da die Konstruktion immerhin mehr als 10 kg auf die Waage bringt.

Bei bestimmten Drehzahlen des Propellers (also bei bestimmten Windgeschwindigkeiten), ergaben sich hör- und sichtbare Biegeschwingungen des Windradträgers. Es wird sich zeigen ob wir diesen Träger noch versteifen müssen um Schwingungschäden abzufangen.



Windrad bei der Arbeit Das Bild rechts zeigt unser Windrad bei der "Arbeit". Es war schon sehr aufregend als wir unsere Konstruktionsideen dank der Thermodynamik-Lehrstuhlwerkstatt, die die Fertigung übernahm, verwirklicht sahen. Daß Erdachtes in der Realität genau so funktioniert wie geplant, ist ein tolles Gefühl.



ProjektE Mannschaft fast komplett Links im Bild seht Ihr die fast komplette Mannschaft des Projekt E vor dem Windrad auf dem Dach des Gebäude 7 (Solares Forschungsfeld). Von links Jan, Markus R., Rene, Andreas und Christian.

Der Testlauf zeigte woran wir noch arbeiten müssen. Es fehlt z.B. ein Anschlag (Winkelbegrenzung) für die Windradträgerachse, damit sich der Propeller nach zu tiefem Abtauchen Richtung Masten nicht selbst zerstört. Die Verkabelung des Generators zur Visualisierung muß noch in Angriff genommen werden. Arbeit gibt es genug, da auch schon weitere Planungen und deren Umsetzung anstehen (Leistungsvisualisierung hier im Internet, etc...).